Medien sind grundsätzlich eine gute Sache. Jedoch kann auch eine gute Sache für böse Zwecke missbraucht werden.
Anhand der nachfolgend aufgezeigten Zeitungsenten wird deutlich, dass die Medien als Masserverblödungswaffen eingesetzt werden.

20 Minuten, Freitag 1. Juli 2016
Der Unfall ereignete sich nach NHTSA-Angaben bereits im Mai, wurde aber erst jetzt offiziell bestätigt.
20 Minuten, Region Zürich, Freitag 8. Juli 2016, Seite 4 unten
Ein Mann kam vergangene Woche am Steuer seines Tesla ums Leben.

Zwar wurde der tötliche Unfall erst in der vergangen Woche bekannt.
Aber der Unfall hat sich berits im Mai ereignet.

20 Minuten, Region Zürich, Freitag 21. August 2015, Seite 11 oben
...  auf dem Bild die A1, im Hintergrund das Jungfraumassiv.
Auf dem Bild soll angeblich die (Autobahn) A1 zu sehen sein.
Es ist jedoch zweifelhaft, ob von der Autobahn A1 das Jungfraumassiv derart gut sichbar ist.
Viel eher dürfte es sich um die Ausfahrt Nummer 15 der Autobahn A6 bei Kiesen (zwischen Bern und Thun) handeln.


Blick am Abend, Region Zürich, Montag 9. Juni 2015, Seite 3 mitte
So werden die 44 «Expo-Züge», die Jurasüdfuss-ICN, für 130 Franken modernisiert.
Was für ein fantastischer Preis: Die Modernisierung von 44 Zügen kostet nur 130 Franken!


Blick am Abend, Region Zürich, Montag 16. März 2015, Seite 2
[...] Um 9.25 Uhr beginnt hierzulande eine partielle Mondfinsternis. [...] Die Sonnenfinsternis sieht man bloss, wenn man direkt draufblickt.
Gibt es denn nun eine Mondfinsternis oder eine Sonnenfinsternis?


Blick am Abend, Region Zürich, Freitag 20. Februar 2015, Seite 3
Eins der verheerendsten Unglücke passierte am 21. März 1991 in Däniken SO. Däniken, 1994, Neun Menschen sterben beim Unglück.
Ist das Unglück in Däniken (SO) im Jahr 1991 oder 1994 geschehen?


20 Minuten, Region Zürich, Montag 16. Februar 2015, Seite 9 mitte rechts
In 13 Städten in der Nordostschweiz hat die Zahl der Sozialhilfefälle im Jahr 2014 zugenommen. Das geht aus einer Umfrage der «Schweiz am
         Sonntag» hervor. Die höchste Zunahme verzeichnete Liestal BL mit 11 Prozent vor Chur und Wohlen AG mit je 10 Prozent.
Wenn die Zahl der Sozialhilfefälle in 13 Städten der Nordostschweiz zugenommen haben soll, weshalb werden dann die Städte Liestal (BL) und Wohlen (AG) erwähnt?


20 Minuten, Region Zürich, Dienstag 3. Februar 2015, Seite 3 mitte
Die genauen Tatumstände und das Motiv untersucht die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aargau.
Es ist merkwürdig, dass hier eine Staatsanwaltschaft "Lenzburg-Aargau" erwähnt wird,
obwohl in anderen Medien von der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau die Rede ist.


Blick am Abend, Region Zürich, Donnerstag 15. Januar 2015, Seite 7
Magdalena Ogórek (45) aus Polen. [...] Im nächsten Jahr will Magdalena Ogórek (35) Polens neue Präsidentin werden.
Ist diese Frau nun 35 oder 45 Jahre alt?


20 Minuten, Region Bern, Freitag 15. August 2014, Seite 4 mitte oder auf der Webseite
Die weltweit grösste Bahnhofsuhr steht seit gestern beim Bahnhof Wankdorf: [...] Der Durchmesser des Ziffernblatts beträgt sieben Meter.
Die Bahnhofsuhr beim Bahnhof Bern Wankdorf mit einem Durchmesser von 7 Metern soll die grösste Bahnhofsuhr der Welt sein.
Es ist jedoch merkwürdig, dass die Bahnhofsuhr in Aarau mit einem Durchmesser von 9 Metern gemäss Tagesanzeiger lediglich die grösste Bahnhofsuhr der Schweiz sein soll.
Ausserdem ist auch Wikipedia der Meinung, dass die Bahnhofsuhr in Aarau mit einem Durchmesser von 9 Metern lediglich die zweitgrösste Bahnhofsuhr in Europa ist.


20 Minuten, Region Zürich, Mittwoch 30. Juli 2014, Seite 21 mitte links
Weihnachten, Stephanstag, Karfreitag, Ostermontag, Pfingstmontag und Auffahrt gelten in allen Kantonen als gesetzliche Feiertage.
Es ist aber recht merkwürdig, dass gemäss Wikipedia und www.feiertagskalender.ch nur Neujahr, Auffahrt und Weihnachten in allen Kantonen als Feiertage gelten.


Blick am Abend, Region Zürich, Freitag 4. April 2014, Seite 12
Tschernobyl, Ukraine: Die Explosion von Reaktor 4 am 26. April 1984 ist immer noch die grösste Nuklearkatastrophe der Geschichte [...]
Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl begann am 26. April 1986.
Es bleibt das Geheimnis von Blick am Abend, weshalb die Katastrophe schon zwei Jahre zuvor stattgefunden haben soll.


Aargauer Zeitung Mittwoch 5. März 2014
Andere Aktivisten seien an den Kühltürmen hochgeklettert.
Es ist doch sehr erstaunlich, dass beim AKW Beznau Personen an den Kühltürmen hochgeklettert sein sollen.
Insbesondere wenn man bedenkt, dass beim AKW Beznau gar keine Kühltürme stehen.


Blick am Abend, Region Zürich, Mittwoch 12. Februar 2014, Seite 7 oben
Seit 45 Tagen liegt Michael Schumacher schon im Koma. [...] Jeder Tag, den Michael Schumacher (45) nach
    seinem Sturz am 29. Januar im Koma verbringen muss, ist eine schlechte Nachricht.
Michael Schumacher soll seit 45 Tagen im Koma sein, aber er soll am 29. Januar 2014 gestürzt sein.
Merkwürdigerweise hat BlickAmAbend bereits am 6. Januar 2014 auf Seite 17 rechts unten über den Ski-Unfall von Michael Schumacher informiert.


Blick am Abend, Region Zürich, Montag 13. Januar 2014, Seite 28 unten
35'000 Dollar für Abschuss von seltenem Nashorn: Lizenz zum Töten der speziellen Art:
    Fürs Abschiessen eines Schwarzen Nashorns in Namibia muss man 350'000 Dollar hinblättern.
Sind es 35'000 Dollar oder 350'000 Dollar?


20 Minuten, Region Zürich, Freitag 15. November 2013, Seite 9 mitte oben
Die Ressourcen schwinden: Die Schweizer Landwirtschaft benötigt jährlich etwa 6 Tonnen phosphorhaltigen Kunstdünger.
Eine Menge von 6 Tonnen (6000 kg) phosphorhaltigem Kunstdünger erscheint mir kaum erwähnenswert.
Merkwürdigerweise wird im Agrarbericht 2013 eine Menge von etwa 6000 Tonnen angeben.


20 Minuten, Region Zürich, Freitag 15. November 2013, Seite 9 mitte oben
Jede siebte Frau in der Schweiz hat einen Job. Das sind mehr als in allen Ländern der Europäischen Union.
    Von wegen Heimchen am Herd: In der Schweiz gehen 73.6 Prozent der Frauen arbeiten.
Zwar hat nur jede siebe Frau (d.h. 14.3%) einen Job. Jedoch gehen 73.6% der Frauen arbeiten.
Leider wurde im Artikel dieser offensichtliche Widerspruch nicht auf gelöst.


20 Minuten, Region Zürich, Freitag 20. September 2013, Seite 5 links unten
300 Millionen Meilen, Diese Strecke hat Irv Gordon (74) in seinem roten Volvo zurückgelegt.
Kontrollrechnung: Alter des Mannes: 74 Jahre, d.h. ca. 27'000 Tage, d.h. ca. 650'000 Stunden.
Angeblich zurückgelegte Strecke: 300'000'000 Meilen.
Durchschnittlich zurückgelegte Strecke pro Stunde: 300'000'000 Meilen / 650'000 Stunden = ca. 460 Meilen pro Stunde.
Die Distanz '300 Milionen Meilen' erscheint extrem hoch, insbesondere wenn man berücksichtigt,
das andere Zeitungen von nur '3 Millionen Meilen' sprechen.


20 Minuten, Region Zürich, Montag 9. September 2013, Seite 17 rechts oben
Ex-Miss-Schweiz Mascha Santschi (32) und Daniel Kallay (46) sind zum zweiten Mal Eltern geworden.
Mascha Santschi war nicht Miss-Schweiz. Sie war jedoch Vize-Miss-Schweiz-2000/2001, Miss Fotogen 2000/2001 und Miss Bern 2000/2001.
Sie hat die Schweiz an den Miss World Wahl 2001 vertreten, weil die Miss-Schweiz Wahl im Jahr 2001 wegen 9/11 verschoben wurde.


Blick am Abend, Region Zürich, Montag 2. September 2013, Seite 6 Mitte rechts
DIE DIKTATOREN-WITWE MAG WESTLICHES ESSEN   Während Syrien im Chaos versinkt, lässt es sich Alma al-Assad (38) gut gehen.
    Wie «Daily Mail» berichtet, versteckt sich die Diktatoren Witwe derzeit in einem bombensicheren Bunker [...]
    Diktatorenpaar Asma und Baschar. Sie wird auch Rose der Wüste genannt.
Asma al-Assad ist die Ehefrau von Baschar al-Assad.
Wieso wird sie als Witwe bezeichnet, obwohl ihr Ehemann nicht verstorben ist?
Wieso wird sie im Text "Alma" aber im Bildkommentar "Asma" genannt?


Blick am Abend, Region Zürich, Freitag 30. August 2013, Seite 4/5 Mitte oben
Bei Granges-près-Marnand stirbt am 29. Juli ein Lokführer, über 20 werden verletzt.
    Rund zwei Monate nach dem Zugunglück in der Waadt ziehen die SBB Konsequenzen.
Das Zugsunglück in Granges-près-Marnand (Kanton Waadt) ist am 29. Juli 2013 passiert.
Die Zeitung stammt vom 30. August 2013. Gemäss Blick am Abend ergreifen die SBB rund 2 Monate danach Massnahmen.
Andere Medien sind jedoch der Meinung, dass seit dem Unfall etwa ein Monat vergangen ist.


20 Minuten, Region Bern, Montag 3. Juni 2013, Seite 4 links unten
Olten: Kantonsspital eröffnet Babyklappe OLTEN. In Olten gibt es seit Samstag das erste Babyfenster im Berner Mittelland.
Olten ist eine Stadt im Kanton Solothurn. Es ist deshalb merkwürdig, dass das Kantonsspital im Berner Mittelland liegen soll.


20 Minuten, Region Bern, Montag 3. Juni 2013, Seite 3 rechts oben
183 Liter Regen fielen in Weesen SG in den letzten drei Tagen - mehr als in jeder anderen Gemeinde.
Verbesserungsvorschlag: 183 Liter Regen pro Qudratmeter fielen in Weesen SG in den letzten drei Tagen.


20 Minuten, Region Zürich, Montag 27. Mai 2013, Seite 35 rechts unten
1973 hat das Zeitalter der Mobiltelefone begonnen, denn vor exakt 30 Jahren wurde das erste Handygespräch geführt.
    Alleine in der Schweiz verfügen heute über 90 Prozent der Haushalte über mindestens ein Handy.
Merke: Das Jahr 1973 liegt erst 30 Jahre zurück
Aber: 2013 - 1973 = 40


20 Minuten, Region Zürich, Montag 22. April 2013, Seite 3 rechts unten
41 Banken wurden 2012 in der Schweiz überfallen. Das sind rund 60 Prozent mehr als noch 2010 respektive 2009, wie die
    «SonntagsZeitung» schreibt. Damals waren erst je 26 Überfälle gezählt worden. Im letzten Jahr waren es bereits 30 Banküberfälle.
Merke: "41 Banken wurden 2012 in der Schweiz überfallen."
Aber: "Im letzten Jahr waren es bereits 30 Banküberfälle."
Quizfrage: Wie viele Banken wurden 2011 überfallen?


20 Minuten, Region Zürich, Dienstag 16. April 2013, Seite 2 links oben
50 Tonnen Treibhausgase wurden 2011 in der Schweiz ausgestossen, wie das Bundesamt für Umwelt mitteilte.
    Dies sind 7,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Eine grosse Rolle spielten dabei die milden Temperaturen während der Heizperiode.
In der Medienmitteilung des Bundesamt für Umwelt (BAFU) ist jedoch nachzulesen:
"Der Treibhausgas­ausstoss der Schweiz betrug im Jahr 2011 insgesamt 50,0 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente."


Blick am Abend, Region Zürich, Freitag 21. Dezember 2012, Seite 2 links
Was richtig und was falsch ist - diese Wertung überlassen wir Ihnen. Guter Journalismus schliesst Bevormundung aus.
Der Chefredaktor Peter Röthlisberger fordert die Leser auf, selbstständig über richtig oder falsch zu entscheiden.
Diese Auforderung war einer der Gründe, diese offensichtlichen Fehler anzuprangern.